Wenn Flüssigkeit im Gewebe bleibt
Mit langsamen, gezielten Griffen regen wir den Lymphfluss an und unterstützen deinen Körper dabei, eingelagerte Flüssigkeit abzutransportieren. Die Behandlung ist sanft – und hat mit einer klassischen Massage wenig gemeinsam.
Nach einer Operation
Eine Operation verletzt immer auch Gewebe. Darauf reagiert dein Körper unter anderem mit Schwellung. Besonders ausgeprägt kann sie sein, wenn der Eingriff Lymphbahnen betrifft oder Lymphknoten entfernt wurden.
Bleibt viel Flüssigkeit im Gewebe, spannt die betroffene Stelle und lässt sich oft schlechter bewegen. Mit manueller Lymphdrainage unterstützen wir den Lymphfluss und helfen, die Schwellung zu reduzieren.
Wann wir nach einer Operation beginnen, hängt vom Eingriff und vom Heilungsverlauf ab.
Wenn Arme oder Beine anschwellen
Bei einem Lymphödem schafft es das Lymphsystem nicht, ausreichend Flüssigkeit aus dem Gewebe abzutransportieren. Arm oder Bein wird dicker, schwerer und beginnt zu spannen.
Hier gehört die manuelle Lymphdrainage zu den etablierten Therapien. Je nach Ausprägung kommen Kompression, Bewegung und Hautpflege dazu.
Schwere Beine in der Schwangerschaft
Die Knöchel verschwinden langsam, die Schuhe werden eng und am Abend fühlen sich die Beine an wie Blei: Wassereinlagerungen treten in der Schwangerschaft häufig auf.
Mit manueller Lymphdrainage regen wir den Lymphfluss mit sanften Griffen an. Dabei passen wir die Behandlung an deine Schwangerschaft und deine aktuelle Situation an.
Treten starke Schwellungen plötzlich auf, klärst du sie zuerst ärztlich ab.
Sanft heißt nicht beliebig
Bei der manuellen Lymphdrainage kneten wir keine Muskeln durch. Wir arbeiten mit langsamen, rhythmischen Griffen und gezieltem Druck auf das Gewebe.
Und wir behandeln nicht einfach dort, wo es dick ist. Wir orientieren uns an den Lymphwegen und daran, wohin die Flüssigkeit abfließen soll.